45 Jahre sind genug

Pensionsraub geht weiter - auch Schwerarbeiter und kranke Menschen betroffen

Bundesregierung führt Abschläge auch bei Schwerarbeits- und Invaliditätspensionen wieder ein

Als skandalös bezeichnet der Bundesvorsitzende der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), Rainer Wimmer, dass die türkis-grüne Regierung nun nach den Langzeitversicherten auch Schwerarbeitern und kranken Menschen in die Tasche greift. „Der Pensionsraub geht weiter! Die Bundesregierung schreckt nicht davor zurück, die Abschläge auch bei der Schwerarbeits- und Invaliditätspension wieder einzuführen. Geht es nach Kurz, Wöginger und Anschober hat anscheinend kein einziger Arbeitnehmer mehr in diesem Land eine ungekürzte Pension verdient“, zeigt sich Wimmer anlässlich des soeben bekannt gewordenen konkreten Gesetzvorschlags der Regierungsfraktionen bestürzt. 
 Frühstarterbonus ist Ablenkungsmanöver
In den letzten Tagen und Wochen wurde immer wieder fälschlicherweise verbreitet, dass quasi nur Angestellte aus geschützten Bereichen die abschlagsfreie Pension in Anspruch nehmen und Frauen nie davon profitieren würden und „echte Hackler“ ohnehin in die Schwerarbeitspension gehen würden. Jetzt wird aber auch dort eingegriffen. „Es ist und bleibt eindeutig: Die Einführung von Abschlägen ist eine Kürzung der Pensionen und nichts anderes. Daran ändert auch das Ablenkungsmanöver mit dem Frühstarterbonus nichts“, so der Gewerkschaftsvorsitzende, der an die Regierungsparteien appelliert: „Hören Sie auf, der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen. Haben Sie wenigstens den Anstand und den Mut und sagen sie den Betroffenen ins Gesicht, dass Sie kein Interesse daran haben, die Leistung von Menschen, die lange, fleißig und schwer gearbeitet haben, anzuerkennen.“
 Angelegenheit nicht zu Ende
Abschließend hält Wimmer fest: „Auch wenn nun die Regierungsparteien mit ihrer Mehrheit über die Menschen drüberfahren und den türkis-grünen Pensionsraub durchziehen ist für uns die Angelegenheit nicht zu Ende. Wir werden nicht ruhen, bis wieder Gerechtigkeit in unserem Pensionssystem hergestellt ist. Wer lange gearbeitet hat, darf in der Pension keine Abschläge haben. 45 Jahre sind genug!“

 

Herbstlohnrunde 2020

KV Metallindustrie: Löhne steigen um 1,45 Prozent

Abschluss mit Augenmaß, der Kaufkraft erhält und Arbeitsplätze sichert

Die Verhandlungsteams der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp konnten heute bei den KV-Verhandlungen der Metallindustrie einen raschen Abschluss erzielen. Die IST- und KV-Löhne steigen um 1,45 Prozent, ebenso die Zulagen und Lehrlingsentschädigungen. Bei Unternehmen mit dem kollektivvertraglichen Zeitkontenmodell können Beschäftigte ihr Minus von 120 Stunden auf 180 Stunden erhöhen. Das soll helfen, Arbeitsplätze zu sichern. Darüber hinaus soll jeder der rund 190.000 Beschäftigten in der Metallindustrie eine Corona-Prämie von 150 Euro erhalten. „Mit diesem Abschluss werden die Menschen in diesen schwierigen Zeiten nicht im Stich gelassen. Es ist ein Abschluss mit Augenmaß. Die Sozialpartner haben verantwortungsvoll gehandelt und auf Sicherheit, Stabilität und Verlässlichkeit geachtet“, so die Verhandlungsleiter der Arbeitnehmerseite Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp).

„Es war uns wichtig, nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhungen zu erzielen und die Arbeitsplätze in der Metallindustrie zu erhalten. Die Corona-Prämie ist ein Zeichen des Respekts gegenüber den Beschäftigten, die in den letzten Monaten oftmals unter erschwerten Bedingungen arbeiten mussten“, so Wimmer und Dürtscher. Beide zeigen sich erfreut, dass die Arbeitgeberseite vom Aussetzen der KV-Verhandlungen Abstand genommen hat und es somit nicht zum Bruch der Sozialpartnerschaft gekommen ist. „Eine Nulllohnrunde hätte in Zeiten der Krise die Wirtschaft noch weiter ausgebremst. Es ist eine Frage der Vernunft, dass die Verhandlungen stattgefunden haben und ein fairer Abschluss erzielt werden konnte, mit dem die Kaufkraft erhalten bleibt“, so Wimmer und Dürtscher.

 

Details zum Abschluss 2020

VORSTAND ORTSGRUPPE MÜRZZUSCHLAG

Am 26. Mai wurde der Vorstand der Ortsgruppe Mürzzuschlag neu gewählt. Alle Funktionen wurden einstimmig gewählt.

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