Metaller-KV: PRO-GE fordert 4,5 Prozent mehr Lohn

3. Verhandlungsrunde abgebrochen

Nächste Woche Betriebsversammlungen, Warnstreiks stehen bevor

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA haben nach sechs Stunden die dritte Kollektivvertragsverhandlungsrunde mit dem Fachverband der Metalltechnischen Industrie (FMTI) empört abgebrochen. Die Arbeitgeber machten ein Angebot in Höhe von 2,1 Prozent. "Das ist keine Sozialpartnerschaft auf Augenhöhe. Das beschämende Angebot für Lohn- und Gehaltserhöhungen ist eine Verhöhnung der ArbeitnehmerInnen und angesichts ihrer Leistungen unter aller Kritik. Wir werden nun die Schlagzahl erhöhen und gemeinsam mit den BetriebsrätInnen der gesamten Metallindustrie die Beschäftigten direkt in den Betrieben informieren. Ab 27. Oktober wird daher die Arbeit in den Betrieben für Betriebsversammlungen unterbrochen und Beschlüsse für Warnstreiks getroffen. Ein Arbeitskampf steht bevor", sagt PRO-GE Chefverhandler Rainer Wimmer

Verbesserungen bei Schichtarbeit, Gleitzeit und für Lehrlinge sind Schwerpunkte bei den Kollektivvertragsverhandlungen

 

 

 

Die Herbstlohnrunde 2021 hat am 23. September mit der Forderungsübergabe für die Kollektivvertragsverhandlungen in der Metallindustrie an alle Arbeitgeberverbände begonnen. Das Verhandlungsteam der Gewerkschaften PRO-GE und GPA fordert für die rund 190.000 Beschäftigten unter anderem kräftigte Lohnerhöhungen, deutliche Verbesserungen bei den Lehrlingseinkommen, bei der Schichtarbeit sowie bei der Verwendung von Gleitzeitguthaben. Der neue Kollektivvertrag soll mit 1. November gelten.

4,5 Prozent mehr Lohn

„Die Voraussetzungen für Lohnverhandlungen in der Metallindustrie sind gut. Aufträge, Gewinne und Produktivität in der Metallbranche entwickeln sich sehr positiv. Gleichzeitig belasten die hohen Preissteigerungen der letzten Monate die Einkommen der ArbeitnehmerInnen. Es muss daher nach der Zurückhaltung im vergangenen Jahr heuer einen außergewöhnlichen Reallohnzuwachs für die ArbeitnehmerInnen geben. Wir fordern 4,5 Prozent mehr Lohn“, sagt PRO-GE Chefverhandler Rainer Wimmer.

Herbstlohnrunde 2020

KV Metallindustrie: Löhne steigen um 1,45 Prozent

Abschluss mit Augenmaß, der Kaufkraft erhält und Arbeitsplätze sichert

Die Verhandlungsteams der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp konnten heute bei den KV-Verhandlungen der Metallindustrie einen raschen Abschluss erzielen. Die IST- und KV-Löhne steigen um 1,45 Prozent, ebenso die Zulagen und Lehrlingsentschädigungen. Bei Unternehmen mit dem kollektivvertraglichen Zeitkontenmodell können Beschäftigte ihr Minus von 120 Stunden auf 180 Stunden erhöhen. Das soll helfen, Arbeitsplätze zu sichern. Darüber hinaus soll jeder der rund 190.000 Beschäftigten in der Metallindustrie eine Corona-Prämie von 150 Euro erhalten. „Mit diesem Abschluss werden die Menschen in diesen schwierigen Zeiten nicht im Stich gelassen. Es ist ein Abschluss mit Augenmaß. Die Sozialpartner haben verantwortungsvoll gehandelt und auf Sicherheit, Stabilität und Verlässlichkeit geachtet“, so die Verhandlungsleiter der Arbeitnehmerseite Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp).

„Es war uns wichtig, nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhungen zu erzielen und die Arbeitsplätze in der Metallindustrie zu erhalten. Die Corona-Prämie ist ein Zeichen des Respekts gegenüber den Beschäftigten, die in den letzten Monaten oftmals unter erschwerten Bedingungen arbeiten mussten“, so Wimmer und Dürtscher. Beide zeigen sich erfreut, dass die Arbeitgeberseite vom Aussetzen der KV-Verhandlungen Abstand genommen hat und es somit nicht zum Bruch der Sozialpartnerschaft gekommen ist. „Eine Nulllohnrunde hätte in Zeiten der Krise die Wirtschaft noch weiter ausgebremst. Es ist eine Frage der Vernunft, dass die Verhandlungen stattgefunden haben und ein fairer Abschluss erzielt werden konnte, mit dem die Kaufkraft erhalten bleibt“, so Wimmer und Dürtscher.

 

Details zum Abschluss 2020

VORSTAND ORTSGRUPPE MÜRZZUSCHLAG

Am 26. Mai wurde der Vorstand der Ortsgruppe Mürzzuschlag neu gewählt. Alle Funktionen wurden einstimmig gewählt.

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