kurzarbeit phase 3

Zugang zur Kurzarbeit:

Der Zugang erfordert zusätzlich eine wirtschaftliche Begründung in Beilage 1 zur Sozialpartnervereinbarung. In der Beilage sind neben einer Begründung u.a. anzugeben, - ob andere Förderungen bewilligt wurden, - die Umsatzentwicklung vor KA und - eine Umsatzprognose für den beantragten Zeitraum der KA.

ACHTUNG: Wird KA für mehr als 5 AN beantragt, muss ein Steuerberater/Bilanzbuchhalter/Wirtschaftsprüfer die Angaben bestätigen.

Geltungsbereich:

KA für Lehrlinge ist nur mehr möglich, wenn die Ausbildung sichergestellt ist 

Arbeitszeit

Einschränkung der Bandbreite auf 30 bis 80%;

Die Änderung ist ehestmöglich, spätestens drei Tage im Vorhinein mitzuteilen

Kurzarbeit – Aus-, Fort- und Weiterbildung

 AN sind verpflichtet, eine vom AG angebotene Aus- oder Weiterbildung zu absolvieren. Der Betriebsrat hat das Recht, bei betrieblicher Berufsbildung und Schulung mitzuwirken (§ 94 ArbVG). Angeordnete Aus- und Weiterbildungszeiten gelten arbeitsrechtlich grundsätzlich als Arbeitszeit, beihilfenrechtlich als Ausfallsstunden mit entsprechender Beihilfe seitens AMS. Sie zählen nicht für die Erreichung der Mindestarbeitszeit von 30%.

 Ausmaß: Die Verpflichtung besteht im Ausmaß der ursprünglich vereinbarten Normalarbeitszeit.

 Lage: Die Bildungsmaßnahme soll während der ursprünglich vereinbarten Lage der Normalarbeitszeit stattfinden. Ist dies nicht möglich, ist der AG berechtigt, entsprechend § 19c AZG die Lage der Aus- und Weiterbildung zu bestimmen.

 Entgelt: Bildungszeiten bis zur Nettoersatzrate sind durch diese abgedeckt. Darüberhinausgehende Zeiten sind zusätzlich zu vergüten. Lernzeiten gelten soweit als Weiterbildungszeit, als diese ausdrücklich im Kursplan ausgewiesen sind.

Durchrechnung Entgelt: Flexible Arbeitszeitmodelle sind weiter anzuwenden. Wo solche nicht vereinbart wurden, kann Weiterbildungszeit über die KA-Periode durchgerechnet werden, wenn das vereinbart ist und der AN während der Ausbildung zur Gänze von sonstigen Arbeitsleistungen freigestellt wird.

 In einzelnen Wochen darf die Weiterbildungszeit 100% der ursprünglich vereinbarten Normalarbeitszeit nicht überschreiten. Beispiel: 5 Monate KA Oktober, November jeweils 100% Ausbildung, 0% Arbeit; Dezember, Jänner, Februar jeweils 60% Arbeit. Im Schnitt 64% förderbare Ausfallstunden. Die monatliche Bezahlung erfolgt in der Höhe der Nettoersatzrate (80/85/90 %), weil die durchschnittliche Arbeitszeit 76% beträgt.

 

 Unterbrechungen/vorzeitige Beendigung: Der AG hat das Recht, unter bestimmten Bedingungen eine Unterbrechung und/oder einen vorzeitigen Abbruch der Bildungsmaßnahme anzuordnen. Der AG trägt den Aufwand. Der AN hat das Recht, die Maßnahme nachzuholen.

 Ein Rückersatz der Ausbildungskosten kann nicht vereinbart werden.

 

 Durchrechnung Entgelt: Flexible Arbeitszeitmodelle sind weiter anzuwenden. Wo solche nicht vereinbart wurden, kann Weiterbildungszeit über die KA-Periode durchgerechnet werden, wenn das vereinbart ist und der AN während der Ausbildung zur Gänze von sonstigen Arbeitsleistungen freigestellt wird.

 In einzelnen Wochen darf die Weiterbildungszeit 100% der ursprünglich vereinbarten Normalarbeitszeit nicht überschreiten.

 

Nettoersatzrate:

 

 

  • Bis zu EUR 1.700,–: 90 %
  • Bis zu EUR 2.685,–: 85 %
  • Bis zu EUR 5.370,–: 80 % des bisherigen Nettoentgelts

Künftig werden jedoch Lohn- und Gehaltserhöhungen, wie etwa KV-Erhöhungen oder Biennalsprünge berücksichtigt, die zu einer Erhöhung des garantierten Entgelts führen

Corona Krise

Den Familienhärtefonds beantragen

Hier gibt es Formular oder Onlineantrag. Infos auch im Betriebsratsbüro

Werte Kolleginnen und werte Kollegen!

Aufgrund der unsicheren Situation und sich fast täglich veränderte Zustände haben wir diese "Aktuelle Seite" speziell für Corona Neuigkeiten eingerichtet. Wir versuchen sie immer auf dem neuesten Stand zu halten und hoffen eine Informationsquelle  in dieser schwierigen Lage zu stellen.